1. Der Lärmschutzzaun soll den Empfänger von der Geräuschquelle abschirmen. Der Zaun muss daher hoch und lang sein. Falls der Zaun nicht länger gebaut werden kann, besteht die Möglichkeit durch das Bauen von Ecken zu den Seiten hin abzuschirmen. | |
2. Der Zaun muss schwer und dicht sein, außerdem muss der Schall möglichst absorbiert werden, was nur durch eine diffusionsoffene Oberfläche möglich ist. Der Lärmschutzzaun absorbiert den Schall durch speziell hierfür entwickelte Steinwolle, die hinter der offenen Oberfläche aus verzinktem Stahl liegt. | |
3. Es ist wichtig, dass der Zaun zwischen dem Boden und den untersten Elementen absolut dicht ist. Eine effektive Lösung für die untere Kante stellt z.B. ein kleiner Erdwall dar, der das untere Element etwas überlappt, bzw. ist es möglich ebenfalls Steine oder Blöcke zu verwenden. | |
4. Falls Sie Holzpfosten verwenden, um den Zaun zu befestigen, muss es sich hierbei möglichst um druckimprägniertes Kiefernholz (Klasse A) handeln – noch besser ist Eichenholz. Falls Sie Sägearbeiten an den Holpfosten durchführen, sollten Sie das Holz anschließend entsprechend behandeln. | |
5. Bitte untersuchen Sie die Bodenverhältnisse bzgl. Kabel, Gas- und anderen Leitungen, bevor Sie mit den Grabungsarbeiten beginnen. Sie erhalten von den Versorgern meist kostenlos eine Karte, in der die Leitungen eingezeichnet sind. | |